Für den Engener Trainer Thomas Kamenzin waren die Deutschen Meisterschaften in vielfacher Weise ein besonderes Ereignis. Innerhalb von vier Wochen durfte er dreimal die Reise nach Bochum antreten, um mit einigen seiner Schützlinge, die sich im Vorfeld der Meisterschaften in verschiedenen Disziplinen qualifiziert hatten, das Erlebnis „Deutsche" genießen. Der Lohn für harte Arbeit und zeitintensive Vorbereitung im Training und in der Organisation.
An diesem Wochenende standen die Meisterschaften der Aktiven im Fokus der Medien, an dem von den Finals in vielen Disziplinen berichtet wurde. Vier junge, hungrige U20-Nachwuchsathleten des TV Engen hatten die geforderten Normzeiten für die höchste Wettkampfklasse in Deutschland in den Staffeln 4x400m und 3x1000m erreicht. Und sie haben zum Höhepunkt in beiden Disziplinen ihre Bestleistungen verbessert. Das ist bemerkenswert. Über 4x400m gingen Jeremi Szabo, Valentin Lang, Max Rohse und Lasse Maier an den Start und belegten nach 3:31,65 Minuten einen hervorragenden 14. Platz. Damit verbesserten sie ihre Normzeit um knapp eine Sekunde. Einen Tag später begaben sich Jeremi, Valentin und Lasse über 3x1000m wiederum auf die Laufbahn, die die Herzen höher schlagen lässt. Sie verbesserten in einem starken Lauf in dieser prickelnden Atmosphäre ihre bisherige Bestzeit um ca. 5 Sekunden auf 8:15,73 Minuten und belegten damit im Gesamtergebnis den 36. Rang, etwa eine Minute brauchten sie länger als die Siegerstaffel des TuS Köln, die einen Deutschen Rekord aufstellte. Das Erlebnis und die Leistung ist für einen kleinen Verein ein echter Achtungserfolg und als Staffel für alle Teilnehmer noch einmal mehr besonders. Auch für den Trainer wird das Erlebnis „Deutsche" in besonderer Erinnerung bleiben.